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Diskriminierung

Eine Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen zeigt sich in heutigen Gesellschaft in einem vielfältigen Gewand, das bereits in der pränatalen Diagnostik beginnt und in der feindseligen und aggressiven Haltung von Menschengruppen endet. In jedem Fall geht es darum, Menschen mit Behinderungen gegenüber diversen gesellschaftlichen Verhältnissen zu benachteiligen und auszuschließen. Im Allgemeinen kann von unterschiedlichen Formen der Diskriminierung ausgegangen werden, die nicht nur die kulturelle Komponente beschreibt, sondern auch wirtschaftliche und zwischenmenschliche Faktoren einschließt. Ersteres zeigt sich vor allem in den medialen Darstellungen von Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Raum. Die gesamte Gesellschaft ist in der heutigen Zeit derart vernetzt, als dass wir über soziale Medien, Fernsehen, Radio und Internet beständig Zugang zu neuen Informationen besitzen, die unsere Meinungen bilden und entsprechend auch verändern können. Zwischenmenschliche Faktoren und Diskriminierungsansätze zeigen sich auch in der Schulzeit, durch abfällige Blicke, Ausschluss der Betroffenen oder auch durch Androhen von körperlicher und seelischer Gewalt. Diese Aspekte unterstützen entsprechend die verinnerlichten Werte- und Normvorstellungen, die möglicherweise durch Erziehungsberechtigte von nicht behinderten Kindern und Jugendliche verstärkt werden können. Fakt ist: Eltern sind die ersten Menschen, die ein Kind prägen – geschieht dies nach intoleranten Maßstäben, so bildet sich ein kollektives Bewusstsein heraus, dass sich beispielsweise in einer derartigen politischen Einstellung widerspiegeln kann.

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