200-125 300-115 200-105 200-310 640-911 300-075 300-320 300-360 642-998 QV_DEVELOPER_01 400-101 700-501 117-201 70-696 700-505 600-199 400-351 300-207 TE0-141 100-105

Beeinträchtigung – Behinderung – Benachteiligung

Zu unterscheiden sind in diesem Zusammenhang und vor allem auch in der Arbeit mit Menschen, die an kognitiven, körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen leiden, die unterschiedlichen Definitionen der oben genannten Begrifflichkeiten. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation, werden eben diese drei Ebenen differenziert, wobei eine Beeinträchtigung (“disability”) eine Funktions- und Aktivitätseinschränkung in der Alltagsbewältigung beschreibt, die sich durch diverse Unfallfolgen ergeben kann. Eine Behinderung (“impairment”) wird definiert als eine anatomische, physiologische oder auch psychische Funktionsstörung des gesamten oder partiellen Organismus. Ein “Handicap”, auch Benachteiligung benannt, subsumiert vor allem den sozialen Aspekt, der das “Nicht-Erfüllen-können” einer angemessenen Rolle innerhalb der Gesellschaft beschreibt. Es wird daraus ersichtlich, dass sich die WHO nicht ausschließlich an den gesundheitlichen Aspekten der betroffenen Personen orientiert. Das Defizit sollte nicht im Vordergrund stehen. Einschränkungen finden daher nicht nur an der Person selbst, sondern auch in seinem näheren und gesellschaftlichen Umfeld statt.

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